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Radioslave


Radio Slave presents Strictly Rhythms Volume 5
 
Strictly Rhythm! Ohne dieses legendäre Label wäre die Geschichte von House wohl anders verlaufen. Zusammen mit Nu Groove, Eightball oder Emotive symbolisiert Strictly Rhythm den Gezeitenwechsel US-amerikanischer Housemusik. Die Hegemonie Chicagos ging 1989 gerade ihrem Ende zu, als das Label mit der Backstein-Ästhetik mit Tylon und „Feel The Rhythm Of House“ das erste noch unauffällige Maxi eines scheinbar unversiegbaren Katalogs veröffentlichte. Was alsbald folgte, war der unaufhaltsame Siegeszug eines der potentesten, prächtigsten und einflussreichsten Indie-Labels aller Zeiten.

Radio Slave (alias Matt Edwards) zollt dieser Historie, die auch Teil seiner ureigenen musikalischen Sozialisation als DJ und passionierter Plattensammler ist, Tribut. Der englische Produzent und DJ mit Wohnsitz Berlin, ist in seiner offenen Haltung Strictly Rhythm nicht unähnlich. House nimmt in seiner Discografie einen ebenso wichtigen Platz ein wie seine epische Marathon-Techno-Trademark-Tracks oder das aus dem Clubkontext gelöste Quiet Village Projekt. Für „Strictly Rhythms Volume 5“ schuftet sich Edwards nun voller Respekt durch den gesamten Backkatalog der New Yorker Institution und krempelt diesen mit weit mehr als einem halben Dutzend Edits beträchtlich um. Liebevoll und stilsicher aufgeteilt in den „Downton Mix“ und einen „Uptown Mix“, komprimiert sich die Auswahl einerseits auf ewig gültige Deep-House-Klassiker von Logic oder After Hours, Kenny Dope und seinen Beatzauber, Geheimtipps von Angel Moraes oder herzzerreißende Mood II Swing Songs. Demgegenüber komprimiert die zweite CD eine Fülle jenes Strictly Rhythm Materials, das auch in der nächsten Dekade nichts von der Prägnanz auf den Tanzfluren dieser Welt verloren haben wird: Armand van Helden, Stickmen, Masters At Work und erneut die kongenialen Mood II Swing singen ein Lied davon. All das ist mit dem Radio-Slave-immanenten Druck versehen und ohne Quantisierung gemixt und editiert, was den beiden Mixes jenes Laisser-faire erlaubt, das House in seiner goldenen Ära so attraktiv wie unwiderstehlich machte. Nichts weniger ist diese große Anerkennung in Demut. Und jetzt: Work it, goddamnit! (Gerd Janson)

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Tracklisting

CD1 ? Radio Slave?s Strictly Downtown Mix

1. Ultra Nat? ?Situation:Critical?

2. The Wamdue Project ?Remember The Memory?

3. Angel Moraes featuring Sally Cortes ?Burnin? Up? (Sally?s ?Wet? Dub - Radio

Slave Re-Edit)

4. Mood Life ?Needs (Not Wants)? (Original Mix)

Logic ?The Warning? (Acappella)

5. Venus ?Lippstikk?

6. After Hours ?Feel It? (Bonus Beats)

7. Mood II Swing ?Do It Your Way?

8. Black Magic ?Freedom (Make It Funky)? (Color 4 Frankie's Dub - Radio Slave Re-Edit)

9. Photon Inc. ?Everybody Freedom? (Scream Beats - Radio Slave Re-Edit)

10. Black Magic ?Freedom (Make It Funky)? (Color 1 On & On Strong Vocal Mix)

K. Dope ?Watch This? (Radio Slave Re-Edit)

11. The Mole People ?Break Night?

12. DJ Sneak ?Keep On Groovin'? (Fat Bottom Mix!)

13. Mood II Swing ?All Night Long? (Radio Slave Re-Edit)

Hardhead ?New York Express? (Radio Slave Wildpitchapella)

14. Logic ?I Got Somethin?? (Radio Slave Re-Edit)

CD2 ? Radio Slave?s Strictly Uptown Mix

1. Barbara Tucker ?Stay Together? (The Ravin? Mix - Radio Slave Re-Edit)

2. Mood II Swing ?I Like It? (Radio Slave Re-Edit)

3. K. Dope ?Tribal Seagulls? (Radio Slave Re-Edit)

4. The Mole People ?Ocean?

5. Hardhead ?Demon Dreams? (Gravediggin Mix)

6. The Stickmen ?The Drug?

7. Black Magic ?Freedom (Make It Funky)? (Color 3 Lil Louis Zohz Sub Dub)

8. The Untouchables ?I?m For Real?

Todd Terry presents CLS ?Can You Feel It?? (Accapella)

9. The Untouchables ??Little? Louie Anthem Part II? (Factory Bar Mix)

 
Erhätlich als:

Digital
STRV05D
17.09.2010






 
CD
STRV05CD
22.10.2010


 
Vinyl
27.09.2010